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Antiaging:Hierunter sind alle medizinischen Maßnahmen zusammengefaßt, mit denen unsere Alterungsprozesse verzögert, aufgehalten oder sogar wieder rückgängig gemacht werden können. Die Anti-Aging Medizin basiert auf den Prinzipien einer sehr frühen Erkennung, Vorbeugung und Normalisierung altersbezogener Veränderungen. Sie führt sowohl zu einer gesünderen, besseren Lebensqualität im Alter als auch zu einer verlängerten Lebenserwartung. Dies gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Was sind Ihre Säulen: |
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Adrenopause:
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Andropause:Die Hoden stellen mit zunehmendem Alter und aufgrund bestimmter Erkrankungen die Produktion von Testosteron ein. Folgen können u. a. Abgeschlagenheit, Libidoverlust, Störungen im Geschlechtsverkehr, Osteoporose (Knochenschwund) und Störungen der Herz-Kreislauf-Situation sein. Eine gezielte laborkontrollierte Substitution wird angestrebt. |
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Assistierte Befruchtungsmaßnahmen:Verschiedene Techniken zur künstlichen Befruchtung bei männlicher oder weiblicher Sterilität (Zeugungsunfähigkeit). |
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Circumcision:Beschneidung. Es besteht die Möglichkeit (v. a. bei Kindern) eine plastische Circumcision (Eichel bleibt bedeckt) durchzuführen. Im Alter wird meist eine radikale (Eichel liegt frei) Circumcision empfohlen. |
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Drang- oder auch Urgeinkontinenz:Die Dranginkontinenz, auch Urgeinkontinenz genannt, hat ihre Ursache in einer überaktiven Blase. Typische Kennzeichen für diese Erkrankung ist ein plötzlich auftretender nicht beherrschbarer Harndrang. |
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Ejaculatio präcox:Vorzeitiger Samenerguß beim Geschlechtsverkehr, gut über Verhaltenstherapie, schlechter medikamentös zu therapieren. |
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Enuresis:Einnässen, tagsüber oder auch nur nachts. Organische oder seelische Ursachen sollten vor einer Therapie ausgeschlossen werden. |
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Erektile Dysfunktion:Hierunter versteht man "Funktionsstörungen" des Penis, die sich meist als Impotenz äußern. Ein Geschlechtsverkehr ist nur noch eingeschränkt oder überhaupt nicht mehr möglich. Eine erektile Dysfunktion kann verschiedenste Ursachen haben. Sie ist meist körperlich bedingt, kann aber auch in seelischen Konflikten ihre Ursache haben. Eine urologische Abklärung ist ratsam. Sie beinhaltet eine körperliche Untersuchung, Laboruntersuchungen, evtl. einen SKAT-Test. Zur Therapie stehen heute viele Optionen bereit: Medikamentöse Therapie (v. a. Viagra), SKAT-Therapie, Vakuumpumpe etc. |
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Hydrozele:Wasserbruch |
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Hypogonadismus:Fehlende oder verminderte Testosteronproduktion der Hoden entweder aufgrund einer angeborenen oder erworbenen Hodenschädigung oder aufgrund mangelnder Stimulation der Hoden durch die Hypophyse. Folgen können u. a. Abgeschlagenheit, Libidoverlust, Störungen im Geschlechtsverkehr, Osteoporose (Knochenschwund), Störungen der Herz-Kreislaufsituation sein. Eine gezielte laborkontrollierte Substitution wird angestrebt. |
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ICSI:Intracytoplasmatische Spermieninjektion: Ein Spermium wird zur künstlichen Befruchtung in eine weibliche Eizelle eingebracht. Nach erfolgreicher Befruchtung wird dann die Eizelle nach mehreren Teilungen in die Gebärmutter zurückgebracht. |
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Igel:IGEL-Leistungen sind sog. Individuelle Gesundeits-Leistungen Ihres Arztes und seiner Kooperationspartner für Sie . Es sind Leistungen, die nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden, weil Sie diese selbst wünschen (daher "individuell" und "Gesundheitsleistung") und/oder nicht für die Behandlung oder Diagnose von Beschwerden erforderlich sind, wegen derer Sie beim Arzt sind. Diese Leistung dienen also in der Regel nicht dazu, vorhandene Krankheiten zu diagnostizieren oder zu heilen, sondern der Vorsorge. Die Solidargemeinschaft, also die gesetzliche Krankenversicherung, kann bis auf Ausnahmen in der Regel nicht die Kosten für Diagnostik und Vorbeugung bei Gesunden tragen, also für die sogenannte Präventivmedizin. Die Entscheidung, mehr über sich zu wissen, dies Wissen mit Hilfe des Arztes aktiv umzusetzen für eine gesündere Lebensweise und sinnvolle Vorsorge, bleibt Ihnen vorbehalten. |
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Induratio penis plastica:Verhärtungen in der Penisunterhaut, die zu Schmerzen bei einer Gliedversteifung und Gliedverkrümmung bis hin zu Impotenz führen. |
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Inkontinenz:Unfähigkeit, den Urin ständig zu kontrollieren, unwillkürlicher Harnabgang. |
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Klimakterium virile:Die Hoden stellen mit zunehmendem Alter und aufgrund bestimmter Erkrankungen die Produktion von Testosteron ein. Folgen können u. a. Abgeschlagenheit, Libidoverlust, Störungen im Geschlechtsverkehr, Osteoporose (Knochenschwund), Störungen der Herz-Kreislaufsituation sein. Eine gezielte laborkontrollierte Substitution wird angestrebt. |
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Lymphadenektomie:Lymphknotenentfernung |
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MESA:(mikrochirurgische epididymale Spermien Aspiration). Es werden im Rahmen einer ambulanten Operation in Narkose über einen oder mehrere Schnitte am Nebenhoden Spermien entnommen, die dann zur künstlichen Befruchtung weiter verwendet werden. Meist werden die Spermien bis zur Weiterverarbeitung tiefgefroren. Einzelne Spermien werden dann einzeln in vorbereitete weibliche Eizellen eingebracht. Meist wird heute TESE statt MESA durchgeführt. |
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Miktionsfehlverhalten:Blasenstörunge, die aufgrund eines "falschen" Wasserlassens beruhen. Ziel ist es durch Aufzeigen des Verhaltens die Blasenstörungen loszuwerden. |
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Nephrektomie:Nierenentfernung |
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Nephroureterektomie:Nieren- und Harnleiterentfernung |
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NMP 22:Urin-Schnelltest zur ergänzenden, nicht-invasiven Diagnostik von Blasentumoren, aber auch von Tumoren des oberen Harntraktes, das heißt der Harnleiter und des Nierenhohlsystems. Der Test eignet sich auch sehr gut für die Nachsorge von Krebspatienten. |
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Penisdeviation:Verkrümmung des Penis, z. T. mit Beeinträchtigung des Geschlechtsverkehrs, operativ sanierbar. |
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Phimose:Vorhautverengung |
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Proktoskopie:Enddarmspiegelung |
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Prostatektomie:Prostataentfernung (teilweise oder komplett) |
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PSA:Abkürzung für prostataspezifisches Antigen; Serinprotease (Glykoprotein mit Enzymaktivität), die v. a. von Epithelzellen der Prostatadrüsen sezerniert wird und das seminale Koagulum verflüssigt; Referenzbereich für Gesamt-PSA (Abk. tPSA): < 2,5 ng/ml Serum, max. (je nach Alter) 4,0 ng/ml; erhöhte PSA-Konz. bei Prostatakarzinom, benigner Prostatahyperplasie, Prostatitis, nach transurethraler Resektion, Prostatabiopsie oder -massage; diagn. Bedeutung als Screening-Parameter zur Früherkennung von Prostatakarzinom und als Tumormarker; zusätzliche Bestimmung des freien PSA (Abk. fPSA), da der Quotient fPSA/tPSA (< 0,15) spezifischer auf Prostatakarzinom hinweist. |
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Semikastratio:Einseitige Hodenentfernung |
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SKAT-Test, SKAT-Therapie:Hierunter versteht man die (nicht schmerzhafte) Injektion von Medikamenten in den Penis, die dann zur Versteifung des Penis führen. |
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Spermatozele:Spermazyste am Nebenhoden. |
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Spermiogramm:Untersuchung des Spermas zur Überprüfung der Zeugungsfähigkeit. |
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Sterilisation/Sterilisationsvasektomie:Beim Mann: Unterbindung der Samenleiter, um eine Zeugungsunfähigkeit zu erreichen. |
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Sterilität:Unfruchtbarkeit |
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Streß- oder auch Belastungsinkontinenz:Die Streß- oder auch Belastungsinkontinenz ist die am häufigsten anzutreffende Inkontinenzerkrankung. Diese Form hat nichts mit seelischem Streß zu tun, es kommt vielmehr zu Urinverlust bei körperlicher Anstrengung, z.B. beim Husten, Niesen, Lachen, Treppensteigen oder beim Heben schwerer Gegenstände. Ursache hierfür ist meist eine geschwächte Muskulatur des Beckenbodens und des muskulären Verschlußsystems der Harnröhre. Eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur bei Frauen ist in erster Linie durch Schwangerschaft und Geburt verursacht. Aber auch einseitig belastende Arbeits- und Freizeithaltungen, Übergewicht, hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren sowie vorausgegangene chirurgische Beckeneingriffe spielen eine Rolle. Bei Männern ist häufig eine Operation an der Prostata Auslöser für den unfreiwilligen Harnverlust. |
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Suprapubischer Katheter:Auch Pufi-Katheter, der über die Bauchdecke in die Blase reicht und so den Urin ableitet. |
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TESE:Testikuläre Spermien Extraktion. Es werden im Rahmen einer ambulanten Operation in Narkose über einen (oder mehrere) Schnitt(e) am Hoden Spermien (Hodengewebe) entnommen, die dann zur künstlichen Befruchtung weiter verwendet werden. Meist werden die Spermien bis zur Weiterverarbeitung tiefgefroren. Einzelne Spermien werden dann einzeln in vorbereitete weibliche Eizellen eingebracht. |
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Transsexualität:Als transsexuell bezeichnet man Menschen, die sich - ohne Vorliegen einer Psychose, einer genetischen oder hormonellen Erkrankung - dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Manner fühlen sich also als Frauen und umgekehrt. |
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Transurethrale Mikrowellen-Thermotherapie:Ambulante schonende Therapieform zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung. Dazu wird eine Antenne, die in einem Katheter plaziert ist, in die Harnröhre eingeführt. Diese Antenne überträgt Mikrowellen, die das umliegende Gewebe erwärmen. Über ein Kühlsystem wird aber eine Erwärmung (Schädigung) der Harnröhre vermieden. |
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TUR-Blase:Abhobelung von Tumoren o. ä. in der Blase über die Harnröhre mit einer Elektroschlinge. |
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TUR-Prostata:Abhobelung von Prostatagewebe über die Harnröhre mit der Elektroschlinge. |
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Ureterorenoskopie:Harnleiterspiegelung |
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Urethrocystoskopie:Blasenspiegelung (bei uns mit einem dünnen, biegbaren Instrument). |
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Urethrotomie:Harnröhrenschlitzung |
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Varikozele:Hodenkrampfader |
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