Womit wir uns befassen Standarduntersuchungen/Standardtherapieverfahren
Ambulante Operationen Erweitertes Leistungsangebot

Standarduntersuchungen/
Standardtherapieverfahren

Labor Röntgen Funktionsuntersuchung/Uroflow
Ultraschall Endoskopie Krebsvorsorgeuntersuchung
  Elektrostimulationstherapie

 

Labor

Wir führen eine Vielzahl von Untersuchungen in unserem eigenen Labor durch:

Spermauntersuchung zur Beurteilung der Zeugungsfähigkeit
Mikroskopische und bakteriologische Urinuntersuchungen, z.B. auch bei Verdacht auf sexuell übertragbare Erkrankungen
Urinzytologie in der Diagnostik und Verlaufsbeobachtung von Blasen-, Harnleiter- und Nierenbeckentumoren
Urologisch relevante Blut(serum)untersuchungen wie PSA- und Testosteronbestimmung
Blutbild, Nierenfunktionswerte, Serumelektrolyte sowie weitere aufwendige und je nach Fragestellung gezielte Laboruntersuchungen wie 24-Stunden-Harnanalyse, spezielle Tumormarker, ausführlicher Hormonstatus etc. lassen wir im Labor Dr. Tiller, Dr. Raßhofer & Kollegen durchführen.
Labor Dr. Tiller, Dr. Raßhofer & Kollegen
Bayerstraße 53
80335 München
Tel 089/54308-150
Fax 089/54308-153
Haben Sie bitte Verständnis, daß nicht alle Untersuchungsergebnisse sofort vorliegen. Bei aufwendigen Bestimmungen kann dies auch ein paar Tage dauern, wir sagen Ihnen in der Regel, wann die Ergebnisse vorliegen. Auf Wunsch erhalten Sie natürlich auch eine Kopie der Befunde.

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Ultraschall

Fast bei jedem Krankheitsbild ist eine Ultraschalluntersuchung erforderlich, vielfach lassen sich dadurch Röntgenuntersuchungen vermeiden. Mit Hilfe spezieller Ultraschallköpfe können alle Urogenitalorgane auf Anomalien, krankhafte Befunde, Tumoren untersucht werden. Bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom wird so zum Beispiel eine etwa fingerdicke Transrektalsonde durch den After eingeführt, um die Prostata sozusagen aus nächster Nähe zu beurteilen. Falls erforderlich, kann man auch mittels transrektalem Ultraschall (TRUS) aus einem verdächtigen Areal eine gezielte Biopsie entnehmen.
Ein weiteres Ultraschallverfahren ist der bidirektionale Doppler zur Darstellung und Beurteilung von Blutströmungsverhältnissen in der Diagnostik der erektilen Dysfunktion oder bei Verdacht auf arterielle oder venöse Durchblutungsstörungen des Hodens.

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Röntgen

Trotz Fortschritten in der Ultraschalldiagnostik ist bei manchen Krankheitsbildern die Röntgendiagnostik nicht zu ersetzen, so zum Beispiel bei Tumorverdacht der harnableitenden Wege oder bei Harnsteinerkrankungen. Um die Harnwege bei dem sogenannten Ausscheidungsurogramm sichtbar zu machen, muß ein jodhaltiges Kontrastmittel in die Vene gespritzt werden. In seltenen Fällen kann es dabei zu einer allergischen Reaktion auf das Kontrastmittel kommen, die aber durch spezielle Gegenmaßnahmen beherrschbar ist. Informieren Sie uns daher bitte vorher, wenn irgendwelche Allergien - speziell jedoch gegen Kontrastmittel - bei Ihnen bei früheren Untersuchungen aufgetreten sind. Auch eine Schilddrüsenfunktionsstörung sollten Sie uns mitteilen, da durch Jodzufuhr eine Schilddrüsenüberfunktion ausgelöst werden kann.
Da eine Röntgenanlage immer auf dem modernsten Stand sein sollte und alle gesetzlichen Auflagen erfüllen muß, habe ich das Röntgen in den eigenen Praxisräumen aufgegeben und arbeite mit der Radiologie am Herkomerplatz, Dres. Wachter/Egge zusammen. Nur 2 Gehminuten um die Ecke in der Oberföhringer Straße 2 können alle erforderlichen urologischen Röntgenuntersuchungen (wie z.B. das Ausscheidungsurogramm) neben den speziellen radiologischen Untersuchungstechniken (Computertomographie, Kernspin, Gefäßdarstellung etc.) in modernster digitaler Technik mit minimaler Strahlenbelastung durchgeführt werden. Die urologischen Spezialuntersuchungen zur Beurteilung der Harnröhre (sogenanntes Cysturethrogramm) oder zur Darstellung der Harnblase und der Harnleiter unter Wasserlassen (sogenanntes Miktionscysturethrogramm) führe ich selbst in der radiologischen Praxis durch, da hierzu zuvor eine Kontrastmitteleinbringung mittels Spezialkatheter durch den Urologen erforderlich ist.

 

Radiologie am Herkomerplatz
Oberföhringer Straße 2
81679 München
Telefon 089/419693-0 oder 089/99275262
Telefax 089/419693-40


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Endoskopie

 

Diese Untersuchung ist nur in ganz bestimmten Fällen zum Beispiel zum Ausschluß einer Tumorerkrankung oder bei ständig wiederkehrenden Harnwegsinfektionen erforderlich. Wir führen endoskopische Untersuchungen (Spiegelungen) der unteren Harnwege (Harnröhre, Harnblase) nur mit einem dünnen, flexiblen Instrument (Cystoskop) durch. Die Spiegelung ist damit in örtlicher Betäubung unkompliziert und weitestgehend schmerzfrei möglich. Falls Sie es wünschen, können Sie mittels einer aufgesetzten Videokamera den Untersuchungshergang auf einem Bildschirm mitverfolgen.

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Funktionsuntersuchung/Uroflow

 

Manchmal ist es zur Abklärung Ihrer Beschwerden beim Wasserlassen nötig, eine sogenannte Harnstrahlmessung - auch Uroflow durchzuführen. Die Messung soll Aufschluß darüber geben, ob der gesamte Vorgang der Blasenentleerung bei Ihnen noch regelrecht verläuft oder ob eine Einengung der Harnröhre, Prostatavergrößerung, Blasenmuskelschwäche oder Störungen des Nervensystems vorliegt. Die weitere Behandlung muß diese Faktoren berücksichtigen.

Damit diese Untersuchung für alle Beteiligten nicht zu zeitaufwendig wird, und vor allem auch, daß sie aussagekräftig ist, sollten Sie folgendes zum Ablauf der Untersuchung wissen und beherzigen:

Trinken Sie bitte etwa eine Stunde vor dem Untersuchungstermin ca. ½ l Flüssigkeit. (z.B: Wasser, Kaffee, Limonade, Saft, aber kein Alkohol!). Dies entspricht etwa 4 Tassen. Größere Mengen sind nicht nötig, da sonst Ihre Blase durch diese große Menge überbeansprucht wäre. Trinken Sie die gesamte Flüssigkeit in ca.1/4 Stunde. Melden Sie sich danach in der Praxis zur Harnstrahlmessung, wenn Sie normalen, kräftigen Harndrang verspüren. Während der Harnstrahlmessung zielen Sie beim Wasserlassen bitte genau in die Mitte des Trichters. Die Sprechstundenhilfe wird Ihnen zeigen, wie das Gerät zuvor ein- und nach der Messung wieder auszuschalten ist.
Achten Sie darauf, wärend des Wasserlassens nicht zu pressen. Falls dies nach Ihrer Ansicht jedoch erfoderlich war, teilen Sie uns das hinterher bitte mit.

Einigen Menschen fällt es schwer, auf Kommando zu urinieren. Deshalb sollten Sie nicht unter Erfolgszwang gestellt werden, sondern in Ruhe abwarten, bis kräftiger Harndrang besteht und erst dann die Messung durchführen.

Wenn Sie diese Hinweis beachten, helfen Sie sich selbst und erleichtern die Überprüfung der Therapie.



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Krebsvorsorgeuntersuchung
beim Mann (gesetzliche Vorsorge):

 

Leider nehmen nur ca. 20% aller Männer ab dem 45. Lebensjahr das Angebot einer jährlichen Vorsorgeuntersuchung wahr und dies, obwohl der Prostatakrebs in der Todesstatistik für einen Mann über 60 an erster Stelle liegt. Neben Prostataveränderungen wird bei dieser Untersuchung besonders nach Haut- und Darmerkrankungen sowie Bluthochdruck gefahndet. Falls Sie eine Vorsorgeuntersuchung wünschen, teilen Sie dies bitte bereits bei der Terminabsprache mit, meine Mitarbeiterinnen können dann entsprechend vorplanen.

Bei der gesetzlichen Vorsorge fehlen nach Meinung der Urologen jedoch einige entscheidende Untersuchungen! Früher konzentrierte sich die Kassenmedizin darauf, bereits vorhandene Schäden zu reparieren. Vorsorge und Früherkennung kamen zu kurz. Erst in den achtziger Jahren begann ein Umdenken bei Krankenkassen und Politikern. Noch immer aber ist der Vorsorge nicht die absolute Priorität eingeräumt, so sind neuere Untersuchungsmethoden und Labortests nicht in der bisher praktizierten und von den Krankenkassen bezahlten Krebsvorsorge enthalten. Daß sich aber eine erweiterte, dem medizinischen Fortschritt angepaßte Vorsorge für den einzelnen lohnt, zeigen schon jetzt die folgenden Fakten:
Durch die Kombination von bisher allein praktizierter rektaler Untersuchung und Bestimmung des PSA-Wertes sowie transrektaler Ultraschall-untersuchung konnte die Entdeckungsrate des Prostatakarzinoms von 2,5% auf 4,5% gesteigert werden. Wichtiger als die erhöhte Entdeckungsrate ist jedoch die Tatsache, daß vermehrt Tumorfrühstadien diagnostiziert werden. Bei wiederholter Früherkennungsuntersuchung wären statt bislang ca. 60% nahezu alle neu entdeckten Prostatakarzinome heilbar.
Die Häufigkeit neuentdeckter Tumoren der Niere sowie der Harnblase nimmt ebenfalls zu. Dies ist aber nur zum Teil auf eine echte Zunahme durch Umweltbelastung etc., sondern zum Teil auch auf den vermehrten Einsatz der Ultraschalluntersuchung des Bauchraums sowie der Urinuntersuchung zurückzuführen. Auch diese beiden Untersuchungsverfahren sind nicht in der Leistungsliste für die Krebsvorsorge vorgesehen. Wie bei dem Prostatakarzinom kann auch hier durch die frühzeitige Erkennung der Tumoren die Heilchance deutlich verbessert werden.
Aufgrund der steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen werden die Vorschriften, Richtlinien und Bestimmungen für den Kassenarzt immer komplizierter. Da bleibt für individuelle Wünsche zusehends weniger Raum. Wir müssen feststellen, daß ein Kassenarzt aufgrund des medizinischen Fortschritts mehr anbieten als abrechnen kann und darf.
Diese relativ starre Rechtssituation ist für Arzt wie Patient gleichermaßen unbefriedigend. Der Patient sollte eigenverantwortlich nach dem Prinzip des Leistungswahlrechts entscheiden können, welche Untersuchung und Behandlung er dort, wo Alternativen vorhanden sind, haben möchte. Weitere Information hierzu finden Sie unter dem Punkt Komplett-Vorsorge/Urologischer Checkup im erweiterten Leistungsangebot.

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Elektrostimulationstherapie

Die Streß- oder auch Belastungsinkontinenz ist die am häufigsten anzutreffende Inkontinenzerkrankung. Diese Form hat nichts mit seelischem Streß zu tun, es kommt vielmehr zu Urinverlust bei körperlicher Anstrengung, z.B. beim Husten, Niesen, Lachen, Treppensteigen oder beim Heben schwerer Gegenstände. Ursache hierfür ist meist eine geschwächte Muskulatur des Beckenbodens und des muskulären Verschlußsystems der Harnröhre. Eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur bei Frauen ist in erster Linie durch Schwangerschaft und Geburt verursacht. Aber auch einseitig belastende Arbeits- und Freizeithaltungen, Übergewicht, hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren sowie vorausgegangene chirurgische Beckeneingriffe spielen eine Rolle. Bei Männern ist häufig eine Operation an der Prostata Auslöser für den unfreiwilligen Harnverlust.

Die Dranginkontinenz, auch Urgeinkontinenz genannt, hat ihre Ursache in einer überaktiven Blase. Typische Kennzeichen für diese Erkrankung ist ein plötzlich auftretender nicht beherrschbarer Harndrang.

Recht häufig ist auch eine Mischform aus beiden oben beschriebenen Inkontinenzformen, die sogenannte gemischte Streß-/Dranginkontinenz.

Zur Differenzierung der verschiedenen Formen der Harninkontinenz finden Sie unter Download einen Inkontinenzfragebogen.

Alle oben angeführten Harninkontinenzformen lassen sich mit der sogenannten Elektrostimulationstherapie (evtl. auch mit Biofeedbacksystem) behandeln. Sie zielt vor allem auf eine Kräftigung des Verschlußsystems der Harnröhre und der umgebenden Beckenbodenmuskulatur ab. Elektrostimulation bedeutet die gezielte Initialisierung und Kontrolle von Muskelkontraktionen durch transkutane elektrische Reizung der Beckenbodenmuskulatur.

Für die funktionelle Elektrostimulation sowohl als präventive wie auch als rehabilitierende Therapiemaßnahme ergeben sich somit folgende mögliche Indikationen:

Streßinkontinenz der Frau Grad I bis II
Streßinkontinenz des Mannes, z.B. nach radikaler Prostatektomie
Dranginkontinenz bei überaktiver Reizblase
Mischformen

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